Heide: vf der Haiden
Beleg
Standard-Flurname
Heide
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1600
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 29, Akten Nr. IIIb 26.
Weitere Belege
- HEIDE
- 14. Jahrhundert: offer heiden
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 22, Akten Nr. 517., pag. 102 - 1488: vff d: heyden
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 29, Akten Nr. IIIa, 1a., fol. 24' - 1577: auff der heiden
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 70, Akten Nr. 27. - 1606: od: vff der haiden
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 29, Akten Nr. IIIb 26., fol. 1 - 1617: vff d: haiden
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 70, Akten Nr. 27. - 1660: vff der heid
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 22, Akten Nr. 121., fol. 10' - 1685: uber die heidt
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 102, Akten Nr. 495. - 1699: uff der heidt [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 102, Akten Nr. 484. - 1699: auff der heidt
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 102, Akten Nr. 484. - 1699: uff der fordern heidt
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 102, Akten Nr. 484. - 1719: uff der Heyde
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 29, Akten Nr. IIIb 26., fol. 10' - 1731: Auf der Heyd
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 22, Akten Nr. 125., fol. 56'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Heide
Entweder zu ahd. heida, mhd. heide st. F. ‚Heide, unbebautes, unfruchtbares Land; Heidekraut‘ oder zu ahd. heidan, mhd. heiden st. M. ‚Heide, Ungetaufter‘. Die Mehrzahl der FlN bezieht sich auf landwirtschaftlich nicht genutzte, mit Heidekraut und Buschwerk bewachsene Flächen. Heide i. S. v. ‚Ungetaufter‘, auch ‚Sinti, Roma‘ findet sich mit Sicherheit nur in Heidekönig, der Benennung eines Hügelgrabs (Wagner), in Heidebackhaus und Heidenstock in Langgöns.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Heide
Entweder zu ahd. heida, mhd. heide st. F. ‚Heide, unbebautes, unfruchtbares Land; Heidekraut‘ oder zu ahd. heidan, mhd. heiden st. M. ‚Heide, Ungetaufter‘. Die Mehrzahl der FlN bezieht sich auf landwirtschaftlich nicht genutzte, mit Heidekraut und Buschwerk bewachsene Flächen. Die Namenvariante Heides (Ober-Scharbach, Ueberau) deutet auf einen Ort, wo Heidekraut wächst. Einzelne Namen stehen mit Heide ‚Nichtchrist‘ in Verbindung, meist als Hinweis auf vor- und frühgeschichtliche Fundstellen (Hügelgräber, römische Straßen- und Mauerreste, Steinbrüche usw.). So liegt der mehrfach belegte FlN Heidenstock an Römerstraßen
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Heide: vf der Haiden (Hallgarten)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/476455_vf-der-haiden> (aufgerufen am 30.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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