Straube-Sodel: Hinter die straube Sotell
Beleg
Standard-Flurname
Straube-Sodel
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1700
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Born Nr. 2.
Weitere Belege
- 1700: Jn die straube sodel [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Born Nr. 2., pag. 30
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Straube
Grenzflur der drei Gemarkungen. Der BT gehört sehr wahrscheinlich zum mhd. Verb strouben, strûben sw. V. ‚sträuben‘ und dem daraus entstandenen dialektalen Straub ‚unordentliches, struppiges Haar‘ und wird bildlich auf einen ‚struppigen‘ Wald übertragen. Sprachlich nicht ganz auszuschließen ist die Ableitung vom altdeutschen PN Strubo, Strupo bzw. dem daraus entstandenen FamN Straub.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Straube-Sodel: Hinter die straube Sotell (Born)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/471585_hinter-die-straube-sotell> (aufgerufen am 03.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/471585