Stoll-Grabe: Obig Stollgraben
Beleg
Standard-Flurname
Stoll-Grabe
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1794
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Born Nr. 3.
Weitere Belege
- 1794: im Stollgraben [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Born Nr. 3.
Deutungen
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grabe
Vermutlich zum FamN Grabe.
Stoll
Die Hauptbedeutung von ahd. stollo ‚Pfeiler‘, mhd. stolle sw. M. ‚Stütze, Gestell, Pfosten, Fuß‘ scheint bei den meisten FlN Benennungsmotiv gewesen zu sein: Sie beziehen sich auf Grundstücke, die durch Pfosten oder Gestelle gekennzeichnet waren. Nur in Michelstadt und vielleicht in Rod(DAD) war die bergmännische Sonderentwicklung des Ausdrucks ‚gestützter, waagrechter Gang in den Berg‘ namengebend. Heute benennt der FlN in Michelstadt einen tiefen Hohlweg.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Stoll-Grabe: Obig Stollgraben (Born)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/471582_obig-stollgraben> (aufgerufen am 03.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/471582