Stoll-Grabe: Obig Stollgraben

Historischer Beleg aus Born  
Gemeinde
Hohenstein
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Stoll-Grabe

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1794

Quelle

Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Born Nr. 3.

Weitere Belege

Deutungen

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Grabe

Vermutlich zum FamN Grabe.

Stoll

Die Hauptbedeutung von ahd. stollo ‚Pfeiler‘, mhd. stolle sw. M. ‚Stütze, Gestell, Pfosten, Fuß‘ scheint bei den meisten FlN Benennungsmotiv gewesen zu sein: Sie beziehen sich auf Grundstücke, die durch Pfosten oder Gestelle gekennzeichnet waren. Nur in Michelstadt und vielleicht in Rod(DAD) war die bergmännische Sonderentwicklung des Ausdrucks ‚gestützter, waagrechter Gang in den Berg‘ namengebend. Heute benennt der FlN in Michelstadt einen tiefen Hohlweg.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Stoll-Grabe: Obig Stollgraben (Born)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/471582_obig-stollgraben> (aufgerufen am 03.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/471582