Attenbach-Soder: an daß attenbacher soder
Beleg
Standard-Flurname
Attenbach-Soder
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1695
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 133, Akten Bechtheim Nr. 9.
Deutungen
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Soder
Die Soder-Namen beziehen sich auf sumpfige Stellen und gehören sprachlich wohl mit -r-Erweiterung zu mhd. sute, sutte st. sw. F. ‚Lache, Pfütze‘. Die in Hessen vorwiegend belegte Länge des Stammvokals ist dann wohl durch die Vermengung mit Soden (s. d.) mitbedingt. Zoderich (Zotzenbach) zeigt im Anlaut anscheinend /s/-/ds/-Varianz und hat als Suffix -rich ‚Ort, wo etwas vorkommt‘
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Soder
Karte 115
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Attenbach-Soder: an daß attenbacher soder (Beuerbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/471037_an-dass-attenbacher-soder> (aufgerufen am 14.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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