Höchst-Grund: im höchster grundt
Beleg
Standard-Flurname
Höchst-Grund
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1608
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 1, Nr. 1/29.
Weitere Belege
- 1602: im Höchers grundt [Acker; Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 1, Nr. 1/25., fol. 74
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grund
Zu ahd. grunt ‚Grund, Wurzel‘, mhd. grunt st. M. ‚unterste Fläche, Abgrund, Tal, Grundstück, Grundeigentum‘ bzw. der Pluralform mhd. gründe. In den FlN sind meist Bodenvertiefungen bzw. Talsohlen namengebend.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grund
Zu ahd. grunt ‚Grund, Wurzel‘, mhd. grunt st. M. ‚unterste Fläche, Abgrund, Tal, Grundstück, Grundeigentum‘ bzw. der Pluralform mhd. gründe. Dazu treten ziemlich häufig Diminutive mit den Suffixen -chen und -lein. In den FlN sind meist Bodenvertiefungen bzw. Talsohlen namengebend. Auch bei Gewässern liegt die Bedeutung ‚tief‘ zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Höchst-Grund: im höchster grundt (Wiebelsbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/463882_im-hoechster-grundt> (aufgerufen am 13.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/463882