Schwein-Grabe: ober dem Schweißgraben
Beleg
Standard-Flurname
Schwein-Grabe
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1609
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Überau Nr. 1.
Weitere Belege
- AM, UEBERM SCHWEINSGRABEN
- 1603: am Schweine Graben [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Überau Nr. 1., fol. 9 - 1655: im Schweinsgraben
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Überau Nr. 1., fol. 33' - 19. Jahrhundert, kopial 20. Jahrhundert: Im Schweinsgraben
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Schwein
Die Namen beziehen sich meist auf die Haltung und den Auftenthaltsort von Schweinen; zu ahd., mhd. swîn st. N., das sich sowohl auf Haus- wie auf Wildschweine beziehen kann. In Schweinsgruben wurden Wildschweine gefangen (Jäger). Der Beleg in Vetzberg zeigt den Unterschied zwischen schriftlichem Schwein und mündlichem Sau.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grabe
Vermutlich zum FamN Grabe.
Schwein
Die Namen beziehen sich wohl fast ausnahmslos auf die Haltung und den Aufenthaltsort von Schweinen; zu ahd. mhd. swîn st. N., das sich sowohl auf Haus- wie auf Wildschweine beziehen kann. Die Übersicht zeigt, dass neuere Belege oft den Unterschied zwischen schriftlichem Schwein und mündlichem Sau aufweisen. Unklar ist die Bedeutung des Schweinsteins in Biebesheim am Rhein. — Nur in Ober-Schönmattenwag liegt ein FamN zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schwein-Grabe: ober dem Schweißgraben (Ueberau)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/461083_ober-dem-schweissgraben> (aufgerufen am 04.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/461083