Kalb-Rech: IM, AM KALBENRECH [m kalwerech]
Weitere Belege
- 19. Jahrhundert, kopial 20. Jahrhundert: Im Kalbsrech
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Kalb
Zu ahd. calb, mhd. kalp st.N. ‚Kalb‘. Namengebend waren dann Aufenthaltsorte der Kälber. - Das Goldene Kalb wurde nach einer Sage in einem Hünengrab im Krofdorfer Forst vergraben (Leib).
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Rech
Zu dem westmitteldt. Wort Rech ‚grasbewachsener Abhang, steiler Rain, Böschung, abschüssiges Stück Land oder Weg‘, dessen Herkunft noch ungeklärt ist; eventuell geht das Wort auf altfränk. *rek- ‚Zusammengescharrtes‘, dann ‚Reihe, Grenze, Abhang‘
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Rech
Karte 84
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kalb-Rech: IM, AM KALBENRECH (Ueberau)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/460936_im-am-kalbenrech> (aufgerufen am 04.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/460936