Fahr-Löcher: in Fahrlöchern
Beleg
Standard-Flurname
Fahr-Löcher
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1603
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Überau Nr. 1.
Weitere Belege
- 1601: in den Fahlehern [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Überau Nr. 1., fol. 7'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Fahr
Zu ahd. faran, mhd. varen st.V. ‚fahren, wandern, sich fortbewegen‘. Fahrwege sind breite Wege, die ganzjährig befahren werden konnten.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Fahr
Zu ahd. faran, mhd. varen st. V. ‚fahren, wandern, sich fortbewegen‘. In Verbindung mit einem GT wie -weg, -gasse oder -straße handelt es sich um ausreichend breite Wege, die ganzjährig befahren werden konnten. Die Belege sind allerdings nicht immer sicher von den Fahrt-Namen zu trennen, da dort auch Klammerformen wie *Fahrwegacker zu Grunde liegen können.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Fahr-Löcher: in Fahrlöchern (Ueberau)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/460850_in-fahrloechern> (aufgerufen am 04.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/460850