Schlotten-Berg: am Schlettenberg
Beleg
Standard-Flurname
Schlotten-Berg
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1799
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Traisa Nr. 1.
Weitere Belege
- SCHLOTTENBERG
- 19. Jahrhundert, kopial 20. Jahrhundert: Schlottenberg
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Berg
Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für markante Bodenerhebungen in der Gemeinde. Im Übrigen können sehr unterschiedliche Höhen mit Berg benannt werden.
Schlotten
Im Lemma sind zwei verschiedene Wörter zusammengeflossen: mhd. slâte sw. F. ‚Schilfrohr‘ und mhd. slôte st. F. ‚Schlamm, Lehm‘, die dialektal gekürzt zu /o/ zusammenfallen konnten. Da ein historischer Beleg <u> als Stammvokal enthält, liegt die Zuordnung zu slôte näher.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Berg
Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für eine markante Bodenerhebung in der Gemeinde oder gelegentlich auch spezieller für einen Weinberg.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schlotten-Berg: am Schlettenberg (Traisa)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/460727_am-schlettenberg> (aufgerufen am 06.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/460727