Hohe-Staude: uff der hohen stauden
Beleg
Standard-Flurname
Hohe-Staude
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1549
Quelle
Spalt, Georg: Spachbrücker Heimatbuch. Spachbrücken 1968.
Weitere Belege
- 1680: unter der hohen staude
Spalt, Georg: Spachbrücker Heimatbuch. Spachbrücken 1968., S. 89 - 1739: auf der hohen Staude vgl hainstaude
Spalt, Georg: Spachbrücker Heimatbuch. Spachbrücken 1968., S. 89 - 19. Jahrhundert, kopial 20. Jahrhundert: Auf der Hohenstaude
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Staude
Die Namen beziehen sich auf den einstigen Bewuchs mit Stauden, Sträuchern und Büschen: ahd. stûda, mhd. stûde sw. F. Auffällig ist aber das vom Mhd. Nhd. abweichende Genus, das auf eine zu Grunde liegende Kollektivform ‚Gebüsch‘ schließen lässt.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Staude
Die Namen beziehen sich auf den einstigen Bewuchs mit Stauden, Sträuchern und Büschen: ahd. stûda, mhd. stûde sw. F. Da Staude und Baum unterschiedliche Pflanzenformen sind, wird sich der Name in Auerbach auf einen staudenartig wachsenden Baum bezogen haben.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hohe-Staude: uff der hohen stauden (Spachbrücken)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/460238_uff-der-hohen-stauden> (aufgerufen am 14.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/460238