Kohl-Korb: Im Kohlkorb
Beleg
Standard-Flurname
Kohl-Korb
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1691
Quelle
Au (1942): Gemeindearchiv Ober-Modau.
Weitere Belege
- 1749: Im Kohlkorb
Au (1942): Gemeindearchiv Ober-Modau., S. 97 - 19. Jahrhundert, kopial 20. Jahrhundert: Im Kohlkorb
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Kohl
Meist zu ahd. kolo, mhd. kol sw. M. st.N. ‚Kohle‘. Die Namen deuten deshalb in der Regel auf alte Plätze zur Gewinnung von Holzkohle hin (Kohl-grube, -kaute, -hauk, -platz u.ä.) oder FormN nach einem dazu benötigten Werkzeug (Kohlaxt). Nur selten tritt Vermengung mit Kohl ‚Kraut‘ ein, am ehesten wohl bei den Kohlgärten und Kohläckern.
Korb
Wohl ein junger FlN nach der Form des Grundstücks, die einem Maulkorb geähnelt haben mag; sofern nicht Umdeutung aus Maulwurf vorliegt.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Kohl
Meist zu ahd. kolo, mhd. kol sw. M. st. N. ‚Kohle‘. Die Namen deuten dann auf alte Kohlenmeiler hin, so genannte Kohlplatten
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kohl-Korb: Im Kohlkorb (Ober-Modau)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/450121_im-kohlkorb> (aufgerufen am 06.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/450121