Heiß-Berg: am Heyssberg

Historischer Beleg aus Ober-Modau  
Gemeinde
Ober-Ramstadt
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Heiß-Berg

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1726

Quelle

Au, Hans von der: Die Namen der Gemarkungen Ober- und Nieder-Modau im Odenwald. Gießen 1942. (HFB 27).

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Berg

Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für markante Bodenerhebungen in der Gemeinde. Im Übrigen können sehr unterschiedliche Höhen mit Berg benannt werden.

Heiß

Meist zu ahd. heiz, mhd. heiz ‚heiß, brennend, hitzig‘. Die Namen verweisen in der Regel auf bestimmte (etwa sandige oder torfige) Stellen, die sich schnell erwärmen.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Berg

Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für eine markante Bodenerhebung in der Gemeinde oder gelegentlich auch spezieller für einen Weinberg.

Heiß

Meist zu ahd. heiz, mhd. heiʒ ‚heiß, brennend, hitzig‘. Die Namen verweisen in der Regel auf bestimmte (etwa sandige oder torfige) Böden, die sich schnell erwärmen. Heißfeld ist der Name eines gemeinschaftlichen Waldes bei Berkach, Büttelborn und Dornheim. Die Belege aus Bensheim mit dem flektierten GT -felden und der Präposition zu legen einen WüstungsN nahe. Für eine Siedelstelle gibt es aber keine weiteren Hinweise1. Der FlN in Worfelden ist zersprochen und scheint auf eine Nebenform von ahd. hagan, mhd. hagen st. M. ‚Dornbusch; gehegter Ort‘ oder auf einen PN zurückzuführen.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Heiß-Berg: am Heyssberg (Ober-Modau)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/450042_am-heyssberg> (aufgerufen am 06.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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