Ente-Schlupfen: ober der Entenschluepf
Beleg
Standard-Flurname
Ente-Schlupfen
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1691
Quelle
Au (1942): Gemeindearchiv Ober-Modau.
Weitere Belege
- IN DEN ENTENSCHLUPFEN
- 1689: die Endenschlupp
Au (1942): Gemeindearchiv Ober-Modau., S. 96 - 19. Jahrhundert, kopial 20. Jahrhundert: In der Entenschlupf
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Ente
Zu ahd. anut, mhd. ant st. M. F. ente sw. F. ‚Ente‘. Die Namen beziehen sich teils auf den Aufenthalt von Wildenten, teils auf die Haltung von Hausenten. Eindeutig sind Namen wie Entenfang, Entenpfuhl. Entenschnabel ist FormN. Vermengung mit Ende (s.d.) ist möglich (z.B. bei Entefeld) . - Das Benennungsmotiv für die drei blauen Enten ist unklar. Der Endweideacker in Langgöns hat seinen Namen nach zwei auf dem Acker liegenden Steinen, die Ent und Andrach (‚Ente und Erpel‘) heißen (Schaum).
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Ente
Zu ahd. anut, mhd. ant st. M. F., ente sw. F. ‚Ente‘. Die Namen beziehen sich teils auf den Aufenthalt von Wildenten, teils auf die Haltung von Hausenten. Eindeutig ist nur der Name Entenfang.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Ente-Schlupfen: ober der Entenschluepf (Ober-Modau)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/449921_ober-der-entenschluepf> (aufgerufen am 06.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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