Bube-Ecke: IM BUBENECK [ɪm bʊvəg]
Weitere Belege
- 1602: vff dem buben eck
Staatsarchiv Darmstadt, C 1, Nr. 1/25., fol. 74' - 1608: vff dem Buben Eck
Staatsarchiv Darmstadt, C 1, Nr. 1/29., fol. 14' - 1614: Vff der Buben Eck [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, A 1 (Die Urkunden werden nach Ortsnamen bzw. Provenienz und Jahr zitiert). - 1736: auf dem bubeck [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 96/8., fol. 156' - 1754: auf der Buben Eck [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, A 1 (Die Urkunden werden nach Ortsnamen bzw. Provenienz und Jahr zitiert). - 19. Jahrhundert, kopial 20. Jahrhundert: Im Bubeneck
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Ecke
Zu ahd. egga ‚Schneide, Spitze, Ecke‘, mhd. ecke st. sw. F. ‚Spitze, Ecke, Kante, Winkel‘. Der Name bezieht sich teils auf die Lage, teils auf den Grundriss der Flurstücke. Neben der femininen Form ist auch das Neutrum Eck verbreitet. Es tritt erst in nhd. Zeit auf und ist mit Ecke bedeutungsgleich.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bube
Meistens zum PN Bubo, Bube. Der FlN ist aber so häufig vertreten, dass einigen Belegen vermutlich eher das Appellativ mhd. buobe sw. M. ‚Knabe, Diener‘ zu Grunde liegt. Die Namen erinnern dann an Wege, Aufenthaltsorte und Hütten der Weidbuben, die den Bauern beim Hüten des Viehs halfen. Die Herkunft des Wortes und seine Beziehung zum schon früher bezeugten PN sind unklar.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Bube-Ecke: IM BUBENECK (Ober-Klingen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/447160_im-bubeneck> (aufgerufen am 05.11.2026)
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