Lange-Morast-Äcker: Die langen Morastäcker
Beleg
Standard-Flurname
Lange-Morast-Äcker
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
19. Jahrhundert, kopial 20. Jahrhundert
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1. · Anzeige im Hessischen Archivinformationssystem Arcinsys
Weitere Belege
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Länge
Zu ahd. langî, lengî, mhd. lenge st. sw. F., frühnhd. leng ‚Länge‘, einer Substantivbildung zu lang. Der FlN weist auf die langgestreckte Form eines Flurstückes hin. Mitunter hat Umdeutung aus -land - bedingt durch die Gutturalisierung /-nd/ > /ng/- stattgefunden, so in Langgöns.
Lange
Substantivbildung zum Adjektiv lang (s.d.).
Morast
Nhd. Morast ‚schlammiges Gelände‘ ist entlehnt aus mittelniederländ. maras, marasch ‚Sumpf‘, wohl mit umdeutender Ersetzung von /a/ > /o/ in Anlehnung an Moor.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Morast
Nhd. Morast ‚schlammiges Gelände‘ ist entlehnt aus mittelniederländ. maras, marasch ‚Sumpf‘, wohl mit umdeutender Ersetzung von /ɑ/ > /o/ in Anlehnung an Moor.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Lange-Morast-Äcker: Die langen Morastäcker (Neutsch)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/424898_die-langen-morastaecker> (aufgerufen am 03.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/424898