Bomme: auf der hintersten bommen

Historischer Beleg aus Hetzerode  
Gemeinde
Waldkappel
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Bomme

Belegort

Belegtyp

historisch

Quelle

Staatsarchiv Marburg, Flurbuch, 1751

Weitere Belege

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Bomme

Es handelt sich um verschiedene Vorkommensorte. Möglicherweise hängt der Name mit der Bodenart zusammen. In Rüddinghausen ist es Bimssandstein, wo es beim Begehen dröhnt (Braun). Der Name gehört dann als eine Substantivbildung zu nhd. bummen ‚dumpf erschallen‘, wozu auch das nhd. Wort Bomme F. ‚Trommel‘ gehört. - Der Bommenstein in Treis mag ähnliche Töne erzeugt haben. - Dialektal Bomme bezeichnet auch eine ‚kleine Hängematte, die als Wiege dient‘ (v. Pfister).

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Bomme: auf der hintersten bommen (Hetzerode)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/424228_auf-der-hintersten-bommen> (aufgerufen am 05.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/424228