Töpfer-Furt: Töpfer-Furt
Weitere Belege
- beym toepfurter furth
Staatsarchiv Marburg, Flurbuch, Ende 18. Jahrhundert
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Furt
Zu ahd. furt, mhd. vurt st. M. ‚Furt‘. Es handelt sich um seichte Stellen, an denen ein Gewässer durchquert werden kann. In Mittelhessen hat Furt, wie schon im Mhd., durchweg mask. Genus.
Töpfer
‚Grube, aus der die Töpfer ihre Tonerde gruben‘. Die Berufsbezeichnung Töpfer ist erst im Nhd. aus dem Ostmitteldt. kommend in die Standardsprache gekommen; zu Topf. Die Berufsbezeichnung ist dialektal erst nördlich Gießens üblich.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Furt
Zu ahd. furt, mhd. vurt st. M. ‚Furt‘. Es handelt sich um seichte Stellen, an denen ein Gewässer durchquert werden kann.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Töpfer
Karte 106
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Töpfer-Furt: Töpfer-Furt (Heldra)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/423191_toepfer-furt> (aufgerufen am 03.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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