Töpfer-Furche: TOEPFERFURCHE
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Furche
Zu ahd. mhd. furch st. F. ‚Furche‘. Es handelt sich teils um Ackerfurchen, teils um Grenzfurchen zwischen zwei Feldern.
Töpfer
‚Grube, aus der die Töpfer ihre Tonerde gruben‘. Die Berufsbezeichnung Töpfer ist erst im Nhd. aus dem Ostmitteldt. kommend in die Standardsprache gekommen; zu Topf. Die Berufsbezeichnung ist dialektal erst nördlich Gießens üblich.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Furche
Zu ahd. mhd. furch st. F. ‚Furche‘. Regional hat sich auch eine Form fur erhalten, die in Bischofsheim und Weiskirchen vorzuliegen scheint. Es handelt sich teils um Ackerfurchen, teils um Grenzfurchen zwischen zwei Feldern.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Töpfer
Karte 106
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Töpfer-Furche: TOEPFERFURCHE (Heldra)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/423190_toepferfurche> (aufgerufen am 03.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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