Fleisch-Hauer-Grabe: im fleischhauersgraben
Beleg
Standard-Flurname
Fleisch-Hauer-Grabe
Belegort
Belegtyp
historisch
Quelle
Staatsarchiv Marburg Bestand Kat. I Nr. Wenigenhasungen B 2 - B 4 · Anzeige im Hessischen Archivinformationssystem Arcinsys
Weitere Belege
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Fleisch
Zu ahd. fleisc, mhd. vleisch st.N. ‚Fleisch‘. Fleischbeil ist FormN nach dem Handwerksgerät des Metzgers, mhd. vleischbîhel st.N.
Hauer
Falsche amtliche Form für Hammer(s)loch.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Fleisch
Meist zu ahd. fleisc, mhd. vleisch st. N. ‚Fleisch‘. Eindeutig ist aber nur das Kompositum Fleischschirn (Bensheim, Darmstadt, Seligenstadt), das auf Verkaufsläden für Fleischwaren verweist. In Seligenstadt ist von einem FormN auszugehen. In Gräfenhausen und Pfungstadt liegt dagegen ein BesitzerN vor.
Grabe
Vermutlich zum FamN Grabe.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Fleisch-Hauer-Grabe: im fleischhauersgraben (Germerode)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/420641_im-fleischhauersgraben> (aufgerufen am 03.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/420641