Fiedel-Bogen: UEBERM FIEDELBOGEN
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bogen
Zu ahd. bogo, mhd. boge sw. M. ‚Bogen, Wölbung; Waffe‘, einer Ableitung zum starken Verb mhd. biegen ‚biegen‘. Damit liegt ein FormN entsprechend dem häufigen Biege(n) (s.d.) vor.
Fiedel
Als FormN zu ahd. fidula, mhd. viedel(e) sw. F. ‚Geige‘. Der Fiedelbaum war vermutlich der Baum, von dem aus zum Tanz aufgespielt wurde.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bogen
Zu ahd. bogo, mhd. boge sw. M. ‚Bogen, Wölbung; Waffe‘, einer Ableitung vom starken Verb mhd. biegen ‚biegen‘. Damit liegt ein FormN vor für Wege oder Krümmungen und die angrenzenden Grundstücke.
Fiedel
Als FormN zu ahd. fidula, mhd. videl(e) sw. F. ‚Geige‘.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Fiedel-Bogen: UEBERM FIEDELBOGEN (Ermschwerd)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/417870_ueberm-fiedelbogen> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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