Schenk-Valtins-Berg: Schenck Valdins Wald

Historischer Beleg aus Airlenbach  
Gemeinde
Oberzent
Landkreis
Odenwaldkreis
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Schenk-Valtins-Berg

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1552

Quelle

Staatsarchiv Darmstadt, A 1 (Die Urkunden werden nach Ortsnamen bzw. Provenienz und Jahr zitiert).

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Berg

Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für markante Bodenerhebungen in der Gemeinde. Im Übrigen können sehr unterschiedliche Höhen mit Berg benannt werden.

Schenk

Aus dem Hofamt des Mundschenken, ahd. skenco, mhd. schenke sw. M., hat sich der adlige GeschlechtsN, aber auch der bürgerliche FamN entwickelt. Die Namen beziehen sich in der Regel auf Besitz der Schenk zu Schweinsberg. Stark flektierende BT (Schenks-) gehen hingegen auf den im Raum auch historisch belegten FamN Schen(c)k(e) zurück.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Berg

Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für eine markante Bodenerhebung in der Gemeinde oder gelegentlich auch spezieller für einen Weinberg.

Schenk

Aus dem Hofamt des Mundschenken, ahd. skenco, mhd. schenke sw. M., hat sich der adlige GeschlechtsN, aber auch der bürgerliche FamN entwickelt. Die Namen beziehen sich in der Regel auf Besitz der Schenken zu Erbach, des Erbacher Grafenhauses, das in ganz Südhessen begütert war. Stark flektierende BT (Schenks-) und Einzelfälle (Unter-Hambach) gehen hingegen auf den FamN als BesitzerN zurück.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Schenk-Valtins-Berg: Schenck Valdins Wald (Airlenbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/41325_schenck-valdins-wald> (aufgerufen am 02.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/41325