Schenk-Valtins-Berg: Schenck Valdins Wald
Beleg
Standard-Flurname
Schenk-Valtins-Berg
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1552
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, A 1 (Die Urkunden werden nach Ortsnamen bzw. Provenienz und Jahr zitiert).
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Berg
Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für markante Bodenerhebungen in der Gemeinde. Im Übrigen können sehr unterschiedliche Höhen mit Berg benannt werden.
Schenk
Aus dem Hofamt des Mundschenken, ahd. skenco, mhd. schenke sw. M., hat sich der adlige GeschlechtsN, aber auch der bürgerliche FamN entwickelt. Die Namen beziehen sich in der Regel auf Besitz der Schenk zu Schweinsberg. Stark flektierende BT (Schenks-) gehen hingegen auf den im Raum auch historisch belegten FamN Schen(c)k(e) zurück.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Berg
Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für eine markante Bodenerhebung in der Gemeinde oder gelegentlich auch spezieller für einen Weinberg.
Schenk
Aus dem Hofamt des Mundschenken, ahd. skenco, mhd. schenke sw. M., hat sich der adlige GeschlechtsN, aber auch der bürgerliche FamN entwickelt. Die Namen beziehen sich in der Regel auf Besitz der Schenken zu Erbach, des Erbacher Grafenhauses, das in ganz Südhessen begütert war. Stark flektierende BT (Schenks-) und Einzelfälle (Unter-Hambach) gehen hingegen auf den FamN als BesitzerN zurück.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schenk-Valtins-Berg: Schenck Valdins Wald (Airlenbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/41325_schenck-valdins-wald> (aufgerufen am 02.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/41325