Haina-Wiese: Haner (Wiese)
Beleg
Standard-Flurname
Haina-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Quelle
Demandt, Karl E.: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen 1060-1486. Bd. 1-4. Wiesbaden 1953/1954/1956/1957.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Haina
Zum Namen des Weilers Haina (Rodheim-Bieber), aus ‚Hain-Au‘. Es ist deshalb unsicher, ob sich der Erstbeleg, der ja nur ‚Hain‘ bedeutet, auf Haina bezieht. Der Beleg von 1545 zeigt, dass Haina die Nachfolge einer wüst gefallenen Siedlung Gossling(s)hausen übernommen hat.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Haina-Wiese: Haner (Wiese) (Lichtenberg)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/405392_haner-wiese> (aufgerufen am 06.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/405392