Haina-Wiese: Haner (Wiese)

Historischer Beleg aus Lichtenberg  
Gemeinde
Fischbachtal
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Haina-Wiese

Belegort

Belegtyp

historisch

Quelle

Demandt, Karl E.: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen 1060-1486. Bd. 1-4. Wiesbaden 1953/1954/1956/1957.

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Haina

Zum Namen des Weilers Haina (Rodheim-Bieber), aus ‚Hain-Au‘. Es ist deshalb unsicher, ob sich der Erstbeleg, der ja nur ‚Hain‘ bedeutet, auf Haina bezieht. Der Beleg von 1545 zeigt, dass Haina die Nachfolge einer wüst gefallenen Siedlung Gossling(s)hausen übernommen hat.

Wiese

Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Wiese

Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Haina-Wiese: Haner (Wiese) (Lichtenberg)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/405392_haner-wiese> (aufgerufen am 06.07.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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