Eule-Bruch: am ulenbruche
Beleg
Standard-Flurname
Eule-Bruch
Belegort
Belegtyp
historisch
Quelle
Staatsarchiv Marburg, Messregister, um 1650
Weitere Belege
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bruch
Zu ahd. mhd. bruoch st.N.M. ‚Moorboden, Sumpf‘. Die Namen erinnern an feuchten Wiesengrund.
Eule
Zu ahd. hûwela, hiuwela, mhd. iuwel, iule sw. F. ‚Eule‘. Namengebend war das Vorkommen der Eulen. Nicht immer kann allerdings sicher zwischen Eulen- und Euler-Namen unterschieden werden.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bruch
Zu ahd. mhd. bruoch st. N. M. ‚Moorboden, Sumpf‘. Die Namen erinnern an feuchten Wiesengrund. Einzelne Belege zeigen Ausfall des Reibelauts /x/ in der Namenfuge und Senkung von /u/ > /o/.
Eule
Zu ahd. hûwela, hiuwela, mhd. iuwel, iule sw. F. ‚Eule‘. Namengebend war das Vorkommen der Eulen. Nicht immer kann allerdings sicher zwischen Eulen- und Euler-Namen unterschieden werden.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Eule-Bruch: am ulenbruche (Schmillinghausen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/403153_am-ulenbruche> (aufgerufen am 03.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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