Schütt-Grabe: uf den Schützgraben
Beleg
Standard-Flurname
Schütt-Grabe
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1733
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Babenhausen 50.
Weitere Belege
- SCHUETTGRABEN
- 1732: uf den Schüttgraben
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Babenhausen 50., S. 306
Deutungen
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grabe
Vermutlich zum FamN Grabe.
Schutt
Zu nhd. Schutt ‚Abfall, Bauschutt‘, auch ‚Steinbruchschutt‘
Schütt
Soweit nicht mit Schutt (s. d.) vermengt, gehören die Namen zu mhd. schüte, schüt st. sw. F. ‚Anschwemmung, angeschwemmtes Erdreich; künstlicher Erdwall; Ort, wo der Schutt abgeladen wird‘. In Biebesheim am Rhein war die Schütt durch den Altbach bedingt. - Unklar ist, ob der Beleg aus Ober-Roden im Sinne von ‚Pferch an einer Schütt(?)‘ oder ‚Pferch, in den der Flurschütz frei laufendes Vieh einsperrte‘ hierher gehört.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schütt-Grabe: uf den Schützgraben (Langstadt)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/400014_uf-den-schuetzgraben> (aufgerufen am 06.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/400014