Schmand-Grabe: AM SCHMANDGRABEN

Rezenter Beleg aus Münden  
Gemeinde
Lichtenfels
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Schmand-Grabe

Belegort

Belegtyp

rezent

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Schmand

Die Namen knüpfen (ähnlich wie die Schmalz-Namen) an metaphorische Verwendungsweisen von Schmand ‚Fettschicht auf der Milch‘ an und beziehen sich meist auf besonders ertragreichen Boden. Das Wort Schmand, mhd. smant st. M. ‚Milchrahm‘, wird heute im nördlichen Mittelhessen verwendet; die Grenze zu Rahm verläuft am Südrand des Aufnahmegebiets.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Grabe

Vermutlich zum FamN Grabe.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Schmand-Grabe: AM SCHMANDGRABEN (Münden)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/395873_am-schmandgraben> (aufgerufen am 10.07.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/395873