Wiese-Ort: AN DEM WIESENORT
Weitere Belege
- auf dem wiesorte
Staatsarchiv Marburg, Messregister, 1757
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Ort
Zu ahd. ort ‚Spitze, Endpunkt, Ecke‘, mhd. ort st. N. M. ‚äußerster Anfangs- und Endpunkt, Rand, Stelle‘, nhd. ‚Ort, Dorf, Stelle‘; in Nordhessen auch Bezeichnung für ein Pflanzbeet. - In den belegten Vorkommen bezieht sich der Name meist auf die Dorflage.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Ort
Zu ahd. ort ‚Spitze, Endpunkt, Ecke‘, mhd. ort st. N. M. ‚äußerster Anfangs- und Endpunkt, Rand, Stelle‘, nhd. Ort ‚Dorf, Stelle‘. Die Belege aus Mittershausen, Wald-Michelbach und Zotzenbach spiegeln die frühere Bedeutung des Wortes: Die Flurstücke liegen am äußeren Rand der Gemarkung
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Wiese-Ort: AN DEM WIESENORT (Königshagen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/392480_an-dem-wiesenort> (aufgerufen am 03.11.2026)
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