Rot-Weide: in der Rothen Weyten
Beleg
Standard-Flurname
Rot-Weide
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1752
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Eschollbrücken Nr. 1.
Weitere Belege
- 1641: bey der Roden weyden genandt
Staatsarchiv Darmstadt, C 1, Nr. 8., fol. 152 - 1724: in der rothen Weÿden [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 50/7., fol. 86' - 19. Jahrhundert, kopial 20. Jahrhundert: rothe Weide stößt
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch
Rot
Zu ahd. mhd. rôt ‚rot‘. Namengebend war in der Regel die rötliche Färbung des Bodens bzw. des jeweiligen Objekts.
Weide
Wenn Weide im GT eines FlNs steht, bezeichnet es meist die ‚Weide‘, den ‚Weideplatz‘ (siehe Weide_1). Bei der großen Reihe der Belege von Weide-Acker, -garten, -graben etc. ist es nicht möglich, eine sichere Zuordnung zu Weide_1 oder Weide_2 vorzunehmen.
Südhessisches Flurnamenbuch
Rot
Zu ahd. mhd. rôt ‚rot‘. Namengebend war in der Regel die rötliche Färbung des Bodens bzw. des jeweiligen Objekts. Beim Roten Hut in Heppenheim handelt es sich um einen Turm der Stadtbefestigung. Der mündlich verbreitete Name Rotmantel in Dietzenbach soll als EreignisN an die Auffindung eines toten, in einen roten Mantel gekleideten Soldaten erinnern
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Rot-Weide: in der Rothen Weyten (Hahn)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/376034_in-der-rothen-weyten> (aufgerufen am 29.11.2025)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/376034