Gersprenz-Bruch: GERSPRENZBRUCH [əs brʊx]
Rezenter Beleg aus Habitzheim
Gemeinde
Otzberg Landkreis
Darmstadt-Dieburg Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe KartenangeboteWeitere Belege
- 19. Jahrhundert, kopial 20. Jahrhundert: Das Gersprenz Bruch
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bruch
Zu ahd. mhd. bruoch st.N.M. ‚Moorboden, Sumpf‘. Die Namen erinnern an feuchten Wiesengrund.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bruch
Zu ahd. mhd. bruoch st. N. M. ‚Moorboden, Sumpf‘. Die Namen erinnern an feuchten Wiesengrund. Einzelne Belege zeigen Ausfall des Reibelauts /x/ in der Namenfuge und Senkung von /u/ > /o/.
Gersprenz
Zum GewN Gersprenz, links zum Main, erstmals belegt a. 786$ K. 1170-75 als Caspenze (CodLaur, Nr. 12). Der Beleg aus Eppertshausen wurde umgedeutet.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Gersprenz-Bruch: GERSPRENZBRUCH (Habitzheim)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/372286_gersprenzbruch> (aufgerufen am 14.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/372286