Unke-Wiese: DIE UNKENWIESE
Weitere Belege
- ungewiese
Staatsarchiv Marburg Bestand Kat. I Nr. Weißenborn B 8
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Unke
Vermutlich zu ahd. unch ‚Schlange‘, mhd. unc st. M., unke sw. M. ‚Schlange, Ringelnatter; Basilisk‘, damit Benennung nach der Form. In Einzelfällen kann der allerdings seltene PN Unko vorliegen.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Unke-Wiese: DIE UNKENWIESE (Weißenborn)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/368961_die-unkenwiese> (aufgerufen am 01.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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