Mast-Äcker: DIE MASTAECKER
Weitere Belege
- am mastacker
Staatsarchiv Marburg Bestand Kat. I Nr. Weißenborn B 8
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Mast
Zu ahd. mast ‚Mästung, Fütterung‘, mhd. mast st. F. N. ‚Befruchtung, Benetzung; fruchtbares Land; Futter, Eichelmast, Mastrecht‘ . Im Rodheimer FlN bezieht Mast sich auf einen ‚Niederwald, wo gemästet wird‘. In Launsbach ist die heutige Form durch falsche Silbentrennung entstanden: *im mastgrund ‚Grund, wo Mast stattfindet‘. Die Flur liegt am Waldrand. Mündlich auch de Masgrond (Winter).
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Mast
Zu ahd. mast ‚Mästung, Fütterung‘, mhd. mast st. M. F. N. ‚Befruchtung, Benetzung; fruchtbares Land; Futter, Eichelmast, Mastrecht‘. In FlN bezieht sich Mast auf Feld- und Waldorte, wo Vieh gemästet wird. Das Wort ist im Südhess. heute kaum üblich.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Mast
Karte 37
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Mast-Äcker: DIE MASTAECKER (Weißenborn)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/368851_die-mastaecker> (aufgerufen am 01.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/368851