Leiter-Wiese: DIE LEITERSWIESEN
Weitere Belege
- luetters wiese
s. (Verweis) - vor der leiters wiese
Staatsarchiv Marburg, Flurbuch, 1765
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Leiter
Bezeichnung für steil ansteigendes terrassenförmiges Gelände, zu ahd. (h)leitar, mhd. leiter(e), st. sw. F. ‚Leiter‘.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Leiter-Wiese: DIE LEITERSWIESEN (Verna)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/363986_die-leiterswiesen> (aufgerufen am 04.06.2026)
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