Kalb-Wiese: stest vnden zu vff Kalbs wisen
Beleg
Standard-Flurname
Kalb-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1589
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 68/3.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Kalb
Zu ahd. calb, mhd. kalp st.N. ‚Kalb‘. Namengebend waren dann Aufenthaltsorte der Kälber. - Das Goldene Kalb wurde nach einer Sage in einem Hünengrab im Krofdorfer Forst vergraben (Leib).
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kalb-Wiese: stest vnden zu vff Kalbs wisen (Groß-Bieberau)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/362724_stest-vnden-zu-vff-kalbs-wisen> (aufgerufen am 07.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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