Rüb-Grund: IM RUEBGRUND
Weitere Belege
- 1641: vff den rübengrundt
Staatsarchiv Darmstadt, C 1, Nr. 8., fol. 116' - 1790: auf den Obersten rieb krundt
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Griesheim 1., S. 65 - 1791: im Mittelste rieb krundt
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Griesheim 1., S. 144 - 19. Jahrhundert: Im Rübgrund
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grund
Zu ahd. grunt ‚Grund, Wurzel‘, mhd. grunt st. M. ‚unterste Fläche, Abgrund, Tal, Grundstück, Grundeigentum‘ bzw. der Pluralform mhd. gründe. In den FlN sind meist Bodenvertiefungen bzw. Talsohlen namengebend.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grund
Zu ahd. grunt ‚Grund, Wurzel‘, mhd. grunt st. M. ‚unterste Fläche, Abgrund, Tal, Grundstück, Grundeigentum‘ bzw. der Pluralform mhd. gründe. Dazu treten ziemlich häufig Diminutive mit den Suffixen -chen und -lein. In den FlN sind meist Bodenvertiefungen bzw. Talsohlen namengebend. Auch bei Gewässern liegt die Bedeutung ‚tief‘ zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Rüb-Grund: IM RUEBGRUND (Griesheim)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/360561_im-ruebgrund> (aufgerufen am 31.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/360561