Kleine-Pfütze: In der kleinen Pfitz
Beleg
Standard-Flurname
Kleine-Pfütze
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
19. Jahrhundert
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Weitere Belege
- IN DER KLEINEN PFUETZE
- 1790: in der kleine Pfitz
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Griesheim 1., S. 47
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Pfütze
Zu ahd. pfuzza, phuz(z)i ‚Brunnen, Grube‘, mhd. phütze st. sw. F. ‚Lache, Pfütze‘, vermutlich einer Entlehnung aus lat. puteus ‚(abgestochener) Brunnen‘. Benannt werden damit kleine Wasserlachen, Sümpfe oder nasse Stellen im Acker.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Pfütze
Zu ahd. pfuzza, phuz(z)i ‚Brunnen, Grube‘, mhd. phütze st. sw. F. ‚Lache, Pfütze‘, vermutlich einer Entlehnung aus lat. puteus ‚(abgestochener) Brunnen‘. Die Belege schließen sich an die in Südhessen geläufigen Bedeutungen ‚kleine Wasserlache, kleiner Sumpf, kleiner Teich, nasse Stelle des Ackers‘ an. Pfütz-/Pfitzgrund werden Täler mit feuchtem Boden genannt. Die Pfitz-Formen zeigen mundartliche Entrundung von /y/. Umdeutungen aus Bitze (s. d.) sind gelegentlich nicht auszuschließen.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Pfütze
Karte 110
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kleine-Pfütze: In der kleinen Pfitz (Griesheim)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/360441_in-der-kleinen-pfitz> (aufgerufen am 31.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/360441