Neutsch-Grenze: zwisch: der Neutscher Gränz:n
Beleg
Standard-Flurname
Neutsch-Grenze
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1788
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Frankenhausen Nr. 1.
Weitere Belege
- 1702: zwischen der Neütscher Grenz [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 34/1., fol. 46' - 1811: zwischen der Neutscher Gräntz
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Frankenhausen Nr. 1., S. 123
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grenze
Zu mhd. greniz(e) st. F. ‚Grenze‘, einer Entlehnung des 13. Jahrhunderts aus poln. russ. granica und tschech. hranice ‚Grenzstein, Grenze‘. Die meist erst neuzeitliche Benennung erfolgt nach der Lage an den Gemarkungs- oder Ortsgrenzen. Dem Beleg von ca. 1550 aus Langgöns kann deshalb (und wegen der Flexion) auch der FamN Krenz zu Grunde liegen.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grenze
Zu mhd. greniz(e) st. F. ‚Grenze‘, einer Entlehnung des 13. Jh.s aus poln. russ. granica und tschech. hranice ‚Grenzstein, Grenze‘. Die meist erst neuzeitliche Benennung erfolgt nach der Lage an den Gemarkungs- oder Ortsgrenzen. Nur die ältesten Belege in Mosbach (1329) sowie Kleestadt und Langstadt (1495) enthalten vielleicht noch die ältere Bedeutung ‚Gebiet, Feld, Land‘, die greniz(e) als Synonym zu Mark zunächst angenommen hatte. Gränzig (Heubach) liegt am Ortsrand.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Neutsch-Grenze: zwisch: der Neutscher Gränz:n (Frankenhausen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/353307_zwisch-der-neutscher-graenz-n> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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