Zent-Placke: bey dem Zehend Placken
Beleg
Standard-Flurname
Zent-Placke
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1697
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 33/1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Zent
Zu ahd. mhd. zent sw. F. ‚Gerichtsbezirk‘. Das Wort ist aus mittellat. centa ‚Hundertschaft‘ entlehnt. Der Zent stand ein Zentgraf vor. Es ist erstaunlich, dass sich - im Gegensatz zu Südhessen - fast kein Niederschlag der Zenten des Untersuchungsraums in den FlN findet. Es ist nicht einmal sicher, ob der historische Beleg aus Eberstadt sich auf einen ‚Zentgrafen‘ bezieht.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Placke
Karte 51
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Zent-Placke: bey dem Zehend Placken (Eschollbrücken)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/350874_bey-dem-zehend-placken> (aufgerufen am 12.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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