Zent-Placke: bey dem Zehend Placken

Historischer Beleg aus Eschollbrücken  
Gemeinde
Pfungstadt
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Zent-Placke

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1697

Quelle

Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 33/1.

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Zent

Zu ahd. mhd. zent sw. F. ‚Gerichtsbezirk‘. Das Wort ist aus mittellat. centa ‚Hundertschaft‘ entlehnt. Der Zent stand ein Zentgraf vor. Es ist erstaunlich, dass sich - im Gegensatz zu Südhessen - fast kein Niederschlag der Zenten des Untersuchungsraums in den FlN findet. Es ist nicht einmal sicher, ob der historische Beleg aus Eberstadt sich auf einen ‚Zentgrafen‘ bezieht.

Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)

Placke

Karte 51

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Zent-Placke: bey dem Zehend Placken (Eschollbrücken)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/350874_bey-dem-zehend-placken> (aufgerufen am 12.07.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/350874