Scheibe-Ling: AM SCHEIBELING
Weitere Belege
- am scheibeling
Staatsarchiv Marburg Bestand Kat. I Nr. Leimsfeld C 1
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Scheibe
Der Name geht meist auf scheibenartig runde, flache Geländeformen zurück, zu ahd. skîba, skîva, mhd. schîbe sw. st. F. ‚Kugel, Scheibe, Kreis, Rad, Walze‘. Manche Vorkommen erinnern vielleicht an den Volksbrauch, brennende Scheiben den Hang hinunterzurollen. Scheibenwiesen wurden auch nach dem dort stattfindenden Scheibenschießen. benannt.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Ling
Der in zwei benachbarten Gemarkungen auftretende Name gehört in Anbetracht des ältesten Belegs vermutlich als Nebenform mit gehobenem Stammvokal zu Länge (s. d.). Sonst kommt Ling auch als gutturalisierte Variante von Linde vor.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Scheibe-Ling: AM SCHEIBELING (Leimsfeld)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/341681_am-scheibeling> (aufgerufen am 03.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/341681