Brücke-Tor: vorm Brücken tohr
Beleg
Standard-Flurname
Brücke-Tor
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1691
Quelle
Staatsarchiv Marburg, O II d, Hanauer Urkunden, Hospitäler, Welsbergische Pflege.
Weitere Belege
- 1584: beim Prückenthor
Staatsarchiv Marburg, O II d, Hanauer Urkunden, Hospitäler, Welsbergische Pflege. - 1691: vwr dem brücken Thor gelegen
Staatsarchiv Marburg, O II d, Hanauer Urkunden, Hospitäler, Welsbergische Pflege., fol. 1
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Brücke
Zu ahd.brugga, mhd. brucke, brücke st. sw. F. ‚Brücke‘. Die Namen weisen dann auf Brücken und die Verbindung zu Brücken hin.
Tor
Zu ahd. mhd. tor st.N., ‚Tor, Tür‘. Die Namen weisen auf die Lage an einem befestigten Dorfausgang hin. Tore gab es auch in den Umzäunungen einzelner Flurteile, besonders die Falltore, mit denen das Vieh am Durchgang gehindert wurde.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Brücke
Zu ahd. brugga, mhd. brucke, brücke st. sw. F. ‚Brücke‘. Die Namen weisen dann auf Brücken und die Verbindung zu Brücken hin. Vereinzelt, wie vielleicht in Zotzenbach, kann aber auch ein Diminutiv von mhd. brüel st. M. ‚bewässerte, buschige Wiese, Aue‘ vorliegen.
Tor
Zu ahd. mhd. tor st. N. ‚Tor, Tür‘. Die Namen weisen meist auf die Lage an einem befestigten Dorfausgang bzw. einer Stadt- oder Schlossbefestigung hin. Tore gab es auch in den Umzäunungen einzelner Flurteile, besonders die Falltore, mit denen das Vieh am Durchgang gehindert wurde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Brücke-Tor: vorm Brücken tohr (Steinau an der Straße)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/3246_vorm-bruecken-tohr> (aufgerufen am 27.06.2026)
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