Schmitte-Furt: der schmittenforth
Beleg
Standard-Flurname
Schmitte-Furt
Belegort
Belegtyp
historisch
Quelle
Staatsarchiv Marburg, Kataster, 1744
Weitere Belege
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Furt
Zu ahd. furt, mhd. vurt st. M. ‚Furt‘. Es handelt sich um seichte Stellen, an denen ein Gewässer durchquert werden kann. In Mittelhessen hat Furt, wie schon im Mhd., durchweg mask. Genus.
Schmitte
Zu mhd. smitte sw. st. F. ‚Schmiede‘. Aufgenommen sind hier nur Belege, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Schmiede als Bezeichnung der Einrichtung gehören: Sie beziehen sich auf die Lage der Flurstücke. Andere Bezüge auf Schmieden sind in nicht klar trennbarer Form in den Schmidt-FlN (s.d.) enthalten. - Die Schmitter-Namen beziehen sich meist auf die Schmitte in Rodheim-Bieber, ein Gut, das ursprünglich auf die 1412 genannte Waldschmiede zurückgeht. In Waldschmieden wurde das in der Umgebung geschürfte Erz weiterverarbeitet.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Furt
Zu ahd. furt, mhd. vurt st. M. ‚Furt‘. Es handelt sich um seichte Stellen, an denen ein Gewässer durchquert werden kann.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schmitte-Furt: der schmittenforth (Adelshausen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/319638_der-schmittenforth> (aufgerufen am 03.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/319638