Kleine-Krücke: die kleine kreck

Historischer Beleg aus Speckswinkel  
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Kleine-Krücke

Belegort

Belegtyp

historisch

Quelle

Staatsarchiv Marburg Bestand Kat. I Nr. Speckswinkel B 7 · Stückbeschreibung Arcinsys

Weitere Belege

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Krücke

Meist wohl zu ahd. krucka, mhd. krucke sw. st. F. ‚Krücke‘. Es handelt sich um einen FormN, der von der allgemeinen Bedeutung ‚Krümmung, abgekrümmtes Sück‘ ausgeht.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Krücke

Meist wohl zu ahd. krucka, mhd. krucke sw. st. F. ‚Krücke‘. Es handelt sich um einen FormN, der von der allgemeinen Bedeutung ‚Krümmung, gekrümmtes Stück‘ ausgeht. Vereinzelt, wie etwa in Einhausen, liegt der FamN Kruck, Krück vor1. 1277 kukilsteic (Trebur) ist Verschreibung für gleichzeitiges (und rezentes) Crukensteic.

Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)

Krücke

Karte 60

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Kleine-Krücke: die kleine kreck (Speckswinkel)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/310727_die-kleine-kreck> (aufgerufen am 14.07.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/310727