Ess-Tal: aufm assthal
Beleg
Standard-Flurname
Ess-Tal
Belegort
Belegtyp
historisch
Quelle
Staatsarchiv Marburg, Kataster und Flurbuch, 1774
Weitere Belege
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Tal
Zu ahd. mhd. tal st.N. st. M. ‚Tal, Niederung, zwischen Anhöhen liegendes Tiefland‘. Wie nhd. als Bezeichnung der relativen Lage für tiefer gelegenes Gelände.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Ess
Am ehesten zu mhd. etze st. F. ‚Weideplatz‘; wohl zur Wortfamilie von mhd. æʒen sw. V. ‚äsen, speisen‘.
Tal
Zu ahd. mhd. tal st. N. st. M. ‚Tal, Niederung, zwischen Anhöhen liegendes Tiefland‘. Wie nhd. als Bezeichnung der relativen Lage für tiefer gelegenes Gelände. Die Thaler-Belege in Dornheim und Mosbach zeigen vermutlich eine sekundäre Pluralbildung. Die Abgrenzung zu Dohl ‚Abzugsgraben‘ ist wegen der mundartlichen Hebung von /ɑ/ > /o/ in Tal nicht immer sicher.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Ess-Tal: aufm assthal (Schwarzenborn)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/308219_aufm-assthal> (aufgerufen am 07.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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