Wächter-Stadt: die Wächterstatt genant
Beleg
Standard-Flurname
Wächter-Stadt
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1750
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 84/1.
Weitere Belege
- 1750: die wayterstatt genent [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 84/1., fol. 2' - 1752-1782: die Wächterstad genandt [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, E 14, A, Nr. 309/14., fol. 34 - 1771: nebst der Wachterstadt
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 85/6., fol. 22 - 19. Jahrhundert, kopial 20. Jahrhundert: Die Wächterstadt
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Stadt
Die Namen beziehen sich auf städtische Anlagen, Besitzverhältnisse und relative Lagen zum Bezugspunkt Stadt. Zu ahd. stat, stad ‚Stätte, Stelle, Ort, Platz‘, mhd. stat st. F. ‚Ort, Stelle, Stätte; Ortschaft, Stadt‘, das erst mhd. die Bedeutung von ‚Stadt‘ (civitas) entwickelt, die für die FlN das Benennungsmotiv darstellt. Deshalb finden sich auch nur für Gießen, Allendorf a. d. Lumda und Grünberg einschlägige FlN.
Wächter
Wohl (üblicherweise) ‚Gang der Wächter‘, ahd. wahtari, mhd. wahtaere, wehtaere st. M.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Stadt
Die Namen beziehen sich auf städtische Anlagen, Besitzverhältnisse und relative Lagen zum Bezugspunkt Stadt. Zu ahd. stat, stad ‚Stätte, Stelle, Ort, Platz‘, mhd. stat st. F. ‚Ort, Stelle, Stätte; Ortschaft, Stadt‘, das erst mhd. die Bedeutung von ‚Stadt‘ (civitas) entwickelt, die für die FlN das Benennungsmotiv darstellt. - Der Stadtbach in Heppenheim mündet in die Weschnitz.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Wächter-Stadt: die Wächterstatt genant (Wallerstädten)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/300364_die-waechterstatt-genant> (aufgerufen am 03.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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