Rute: im Ruthen genant
Beleg
Standard-Flurname
Rute
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1733
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 100/2.
Weitere Belege
- 1750: in den ruthen genant
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 84/1., fol. 7' - 1773: in Ruthen genant
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 100/1., S. 3
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Rute
Zu ahd. ruota ‚Rute, Stab, Messlatte‘, mhd. ruote st. sw. F. ‚Gerte, Rute; Messstange für Längen- und Flächenmaß‘. Rute war ein u.a. für die Feldvermessung gebräuchliches Längen- und Flächenmaß, dessen Größe je nach Region variierte.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Rute
Zu ahd. ruota ‚Rute, Stab, Messlatte‘, mhd. ruote st. sw. F. ‚Gerte, Rute; Messstange für Längen- und Flächenmaß‘. Rute war ein vor allem für die Feldvermessung gebräuchliches Längen- und Flächenmaß, dessen Größe je nach Region variierte. Im Einzelfall wohl auch Hinweis auf Orte, wo Ruten ‚Gerten‘ geschnitten wurden (Kocherbach?).
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Rute: im Ruthen genant (Wallerstädten)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/300320_im-ruthen-genant> (aufgerufen am 10.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/300320