Ling-Feld: IM LINGFELD [im lingfeld]
Weitere Belege
- 1419: uff dem lengefelde
Demandt, Karl E.: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen 1060-1486. Bd. 1-4. Wiesbaden 1953/1954/1956/1957., REG. 6285 - 1561: das lenge felde
Staatsarchiv Darmstadt, A 1 (Die Urkunden werden nach Ortsnamen bzw. Provenienz und Jahr zitiert). - 1733: im linckfeld
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 100/2., fol. 17 - 1750: Wallerstetter Linckfeld
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 84/1., fol. 2 - 1752-1782: im Linckfeld
Staatsarchiv Darmstadt, E 14, A, Nr. 309/14., fol. 44 - 1773: im Ling Feld
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 100/1., S. 5 - 19. Jahrhundert, kopial 20. Jahrhundert: Im Linktfeld
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Feld
Zu ahd. feld, mhd. velt st. N. ‚Feld, Fläche, offenes Land‘. Die Namen haften in der Regel an den zum Ackerbau genutzten Feldern als Ganzes oder an Teilen. Neben Feld begegnet häufig das Diminutiv Feldchen, das aus der Feldwirtschaft ausgenommene Flurstücke bezeichnet.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Feld
Zu ahd. feld, mhd. velt st. N. ‚Feld, Fläche, offenes Land‘. Die Namen haften in der Regel an den zum Ackerbau genutzten Feldern als Ganzes oder an Teilen. Neben Feld begegnet häufig das Diminutiv Feldchen, das aus der Felderwirtschaft ausgenommene Flurstücke bezeichnet.
Ling
Der in zwei benachbarten Gemarkungen auftretende Name gehört in Anbetracht des ältesten Belegs vermutlich als Nebenform mit gehobenem Stammvokal zu Länge (s. d.). Sonst kommt Ling auch als gutturalisierte Variante von Linde vor.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Ling-Feld: IM LINGFELD (Wallerstädten)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/300229_im-lingfeld> (aufgerufen am 03.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/300229