Euler-Weide: die Eulers weyd genant
Beleg
Standard-Flurname
Euler-Weide
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1773
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 100/1.
Weitere Belege
- 19. Jahrhundert, kopial 20. Jahrhundert: Die Eulersweid
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Euler
Teils zum FamN Euler, teils zur Tätigkeitsbezeichnung mhd. ûlner st. M. ‚Töpfer‘. Dann verweist der Name auf Flurstücke, auf denen Töpfererde gegraben wurde oder die einem Töpfer gehörten. Vermengung mit Eule ist möglich.
Weide
Wenn Weide im GT eines FlNs steht, bezeichnet es meist die ‚Weide‘, den ‚Weideplatz‘ (siehe Weide_1). Bei der großen Reihe der Belege von Weide-Acker, -garten, -graben etc. ist es nicht möglich, eine sichere Zuordnung zu Weide_1 oder Weide_2 vorzunehmen.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Euler
Meist zum FamN Euler, teils auch zur Tätigkeitsbezeichnung mhd. ûlner st. M. ‚Töpfer‘. Dann verweist der Name auf Flurstücke, auf denen Töpfererde gegraben wurde oder die einem Töpfer gehörten. Daneben steht mit Zugehörigkeitssuffix der FlN Euling als Name für einen Ort, wo Aulerde gegraben wird.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Euler-Weide: die Eulers weyd genant (Wallerstädten)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/300056_die-eulers-weyd-genant> (aufgerufen am 03.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/300056