Wühl-Rase: Wühl-Rase
Weitere Belege
- am wuehlrasen
Staatsarchiv Marburg Bestand Kat. I Nr. Niederklein C 1 - C 7
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch
Wühl
Zu ahd. wuolen, mhd. wüelen, wûlen sw.V. ‚wühlen‘. Die Namen beziehen sich entweder auf die Wühltätigkeiten von Tieren, z.B. von Wildschweinen, oder auf die Tatsache, dass man auf diesen Grundstücken mühsam und hart ‚wühlen‘ musste, um einen Ertrag zu erzielen.
Wuhl
Gleichbedeutend mit Wühl (s.d.), wobei hier die unumgelautete mitteldeutsche Form mhd. wuolen, wûlen sw.V. die Ausgangsform ist. Das erklärt auch den mehrfach belegten steigenden Diphthong /ou/ < /uo/ in mündlichen Formen.
Hessischer Flurnamenatlas
Rase
Karte 28
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Wühl-Rase: Wühl-Rase (Niederklein)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/298532_wuehl-rase> (aufgerufen am 29.11.2025)
Kurzform der URL für Druckwerke
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