Breit-Äcker: die breitaecker

Historischer Beleg aus Nesselbrunn  
Gemeinde
Weimar (Lahn)
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Breit-Äcker

Belegort

Belegtyp

historisch

Quelle

Staatsarchiv Marburg, Kataster, 1747

Weitere Belege

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Breit

Zu ahd. mhd. breit ‚weit ausgedehnt, breit‘. Das Adjektiv erscheint meist zur Charakterisierung der Grundstücksform im Gegensatz zu eng oder schmal. Dabei können einzelne Namen ursprünglich zum Substantiv mhd. breite, breiten st. F. ‚Breite‘ (s.d.) gehören.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Breit

Zu ahd. mhd. breit ‚weit ausgedehnt, breit‘. Das Adjektiv erscheint meist zur Charakterisierung der Grundstücksform im Gegensatz zu eng oder schmal. Brunnert, Brünnert in Auerbach ist aus Breiten-hart entstanden. Dabei können einzelne Namen ursprünglich zum Substantiv mhd. breite, breiten st. F. ‚Breite‘ (s. d.) gehören. In Rembrücken konkurrieren im 15. Jh. .eye und yy-Schreibungen, sodass die Zugehörigkeit zu breit nicht sicher ist. In Weiher hat eine Umdeutung stattgefunden.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Breit-Äcker: die breitaecker (Nesselbrunn)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/296504_die-breitaecker> (aufgerufen am 04.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/296504