Steiger-Tor: Steiger-Tor
Weitere Belege
- steigersthor
Staatsarchiv Marburg, Flurbuch 753 und 74, 1780/Mitte 19. Jahrhundert
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Steiger
Nach örtlicher Überlieferung zum Besitz des Steigers der Erzgrube. Die Berufsbezeichnung ist seit dem späten Mittelalter überliefert, mhd. stîger st. M. ‚Steiger‘.
Tor
Zu ahd. mhd. tor st.N., ‚Tor, Tür‘. Die Namen weisen auf die Lage an einem befestigten Dorfausgang hin. Tore gab es auch in den Umzäunungen einzelner Flurteile, besonders die Falltore, mit denen das Vieh am Durchgang gehindert wurde.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Steiger
Zum einheimischen FamN Steiger.
Tor
Zu ahd. mhd. tor st. N. ‚Tor, Tür‘. Die Namen weisen meist auf die Lage an einem befestigten Dorfausgang bzw. einer Stadt- oder Schlossbefestigung hin. Tore gab es auch in den Umzäunungen einzelner Flurteile, besonders die Falltore, mit denen das Vieh am Durchgang gehindert wurde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Steiger-Tor: Steiger-Tor (Kirchhain)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/287466_steiger-tor> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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