Wende: die wende
Historischer Beleg aus Somborn
Gemeinde
Freigericht Landkreis
Main-Kinzig-Kreis Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe KartenangeboteBeleg
Standard-Flurname
Wende
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1440, kopial 1526
Quelle
Staatsarchiv Marburg, Hanauer Urkunden, Ämter, Orte und Beamte.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wende
Vermutlich eine Bezeichnung nach der Grundstücksform. Das Wind(e)holz ist eine ‚als Hebel verwendete Stange zum Einstecken in die Welle einer Winde‘, auch eine ‚Garnspule‘. Da Wende auch 1. eine ‚enge Wegbiegung‘ meinen kann und 2. die *‚Pflugwende‘, ‚Ende des Ackers, wo der Pflug wendet‘, könnte es sich auch um die Stelle eines entsprechenden ‚Holzes‘ bzw. Stammes handeln.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Wende: die wende (Somborn)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/2851_die-wende> (aufgerufen am 28.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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