Rüb-Grund: AUF DEN VORDERSTEN RUEBGRUND [ɪm fɔrdərsdə 'riːb,grund]
Weitere Belege
- 1275: duo iugera ub Rubegrunt [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, A 1 (Die Urkunden werden nach Ortsnamen bzw. Provenienz und Jahr zitiert). - 1571: Jm Rubengrunde [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 85/2., fol. 60 - 1614: Jm Rubgrundt [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 85/3-4., fol. 17 - 19. Jahrhundert, kopial 20. Jahrhundert: Auf den vordersten Rübgrund
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grund
Zu ahd. grunt ‚Grund, Wurzel‘, mhd. grunt st. M. ‚unterste Fläche, Abgrund, Tal, Grundstück, Grundeigentum‘ bzw. der Pluralform mhd. gründe. In den FlN sind meist Bodenvertiefungen bzw. Talsohlen namengebend.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grund
Zu ahd. grunt ‚Grund, Wurzel‘, mhd. grunt st. M. ‚unterste Fläche, Abgrund, Tal, Grundstück, Grundeigentum‘ bzw. der Pluralform mhd. gründe. Dazu treten ziemlich häufig Diminutive mit den Suffixen -chen und -lein. In den FlN sind meist Bodenvertiefungen bzw. Talsohlen namengebend. Auch bei Gewässern liegt die Bedeutung ‚tief‘ zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Rüb-Grund: AUF DEN VORDERSTEN RUEBGRUND (Raunheim)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/282497_auf-den-vordersten-ruebgrund> (aufgerufen am 11.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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